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Euthanasie
Auch wenn wir es verdrängen, aber Leben ist endlich. Deshalb sollten wir uns schon dann, wenn der Tod noch in weiter Ferne scheint, Gedanken zum Abschied machen. Eine wichtige Frage ist, was mit dem Körper Ihres tierischen Freundes geschehen soll. Wünschen Sie eine Einäscherung? Einzeln oder als Sammelkremation? Bei Einzelkremation hat man die Möglichkeit, die Asche in einer Urne  zurücknehmen. Wir zeigen Ihnen gerne welche Urnen erhältlich sind.
Oder wünschen Sie lieber ein Begräbnis, bei kleinen Tieren im eigenen Garten, bei Grösseren auf einem Tierfriedhof?

Soll ihr Tier in die Tierkörpersammelstelle gebracht werden?

Es ist einfacher für Alle, wenn diese Fragen schon vor dem endgültigen Abschied geklärt sind.

Die Krematorien von Cremadog, Kirchberg oder Seon bieten Einäscherungen an, mehr Informationen dazu finden Sie unter unseren links.

Die Euthanasie ist für das Tier oft deutlich weniger beängstigend als für Sie als Besitzer. Wir verabreichen  zuerst eine Beruhigungsspritze. Später wird ein Narkosemittel in die Blutbahn verabreicht, so dass zuerst eine Narkose, und danach der Herzstillstand eintritt. Die Augen Ihres Haustieres werden offen bleiben, wie das bei jeder Narkose der Fall ist. Wir bemühen uns, Ihnen die Zeit und die Ruhe  zu geben die Sie brauchen, um gebührend  Abschied nehmen zu können.

 

 

Futter

Katzen und Hunde sind Jäger, und darauf sollten wir Rücksicht nehmen. Ihre Verdauung ist deshalb nur beschränkt für pflanzliche Nahrung geeignet, da der Darm relativ kurz ist.  Um eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen zu garantieren muss man sie ausgewogen ernähren. Ob man qualitativ gutes, konventionelles Futter, glutenfreie Nahrung oder gar ganz ohne pflanzliche Komponenten füttern will, kommt immer auch auf ihr Tier an.

Grundsätzlich sollte Ihr Haustier seine Nahrung gerne fressen, ohne zuviel Gasbildung verdauen, eine normale Kotkonsistenz haben sowie ein schönes, glänzendes Fell und Normalgewicht. Falls ein Punkt  nicht erfüllt ist, sollte man die Fütterung überdenken. Manchmal ist die Lösung einfach, manchmal muss man relativ lange suchen bis man die optimale Ernährung für seinen Vierbeiner gefunden hat. Wir unterstützen Sie gerne dabei.
http://www.ziwipeak.com/de/

Barf: http://www.barf.ch/barf/

Acana: http://www.acana.com/

Generelle Überlegungen vor der Anschaffung eines Haustieres

Die Anschaffung eines Haustieres bedarf gründlicher Überlegungen.

Ein Tier ist kein Spielzeug. Es braucht Zeit und Engagement, um sich bestmöglich um dessen Bedürfnisse kümmern zu können.

 

  • Tägliche Spaziergänge (Hund)
  • Dem Bedarf angepasste Fütterung
  • Antiparasitäre Behandlungen (Flöhe, Zecken, Würmer)
  • Tierärztliche Behandlungen (zB Impfungen)
  • Obligatorische Hundeerziehungskurse (theoretisch und praktisch)
  • mehr Putzarbeit (Haare)

 

a propos Katze:
http://www.bvet.admin.ch/tsp/02242/index.html?lang=de

a propos Hunde:
http://www.bvet.admin.ch/tsp/02222/02230/02231/index.html?lang=de

Hundekurse:
http://www.bvet.admin.ch/tsp/02222/02230/02529/index.html?lang=de

Impfen

so viel wie nötig, so wenig wie möglich!

Mechanismus: Spritzen eines Pathogens (im Allgemeinen inaktiviert), welches zu einer gezielten Immunreaktion führt, welche vom Körper gespeichert wird. Dieses „immunologische Gedächtnis“ ermöglicht es dem Organismus schnell und effizient auf eine „echte“ Infektion zu reagieren.

Für einen guten Schutz des Tieres muss zwingend ein genaues Impfprotokoll eingehalten werden.

  • 2 bis 3 Injektionen im ersten Jahr (abhängig vom Alter bei der ersten Impfung)
  • Jährliche Wiederholungsimpfung (kann je nach Krankheit und Wohnregion verlängert werden)

 

Die Tollwut und ihre Eigenheiten:

  • Vorschrift bei Grenzübertritt
  • Impfprotokoll weniger streng
  • Je nach Reiseziel wird eine Impfung bis zu 6 Monate vor Reisebeginn verlangt
Kastration des Männchens (Entfernung der Hoden)

Vorteile

  • Einmaliger Eingriff
  • Ausschluss des Risikos für Hodenkrebs
  • Weniger Prostataprobleme (Krebs, Vergrösserung, Entzündung,…)
  • Kein „Streunen“ mehr (abhängig vom Alter bei der Operation)
  • Verringerung der Kämpfe zwischen Katern und dadurch entstehende Tierarztkosten

 

Nachteile

  • Appetitsteigerung und Gewichtszunahme möglich
  • Änderung der Fellqualität bei gewissen Tieren (vermehrte Unterwolle, Pigmentationsänderung)
  • Anästhesierisiko (wir geben Ihnen gerne direkt Auskunft auf Ihre Fragen)
Kastration des Weibchens (Entfernung der Eierstöcke mit oder ohne der Gebärmutter)

Vorteile

  • Einmaliger Eingriff
  • Keine Läufigkeiten mehr
  • Keine Scheinträchtigkeiten
  • Geringeres Risiko für Mammatumore (je nach Zeitpunkt der Kastration)
  • Verhinderung einer Pyometra (eitrige Infektion der Gebärmutter) nach Entfernung der gesamten Gebärmutter (Standardprozedere bei der Hündin)
  • Nicht mehr attraktiv für intakte männliche Tiere

 

Nachteile

  • Appetitsteigerung und Gewichtszunahme möglich
  • Harninkontinenz (nur in wenigen Fällen)
  • Änderung der Fellqualität bei gewissen Tieren (vermehrte Unterwolle, Pigmentationsänderung)
  • Anästhesierisiko (wir geben Ihnen gerne Auskunft)
Operationen

Alles, was Sie schon immer wissen wollten betreffend Vorbereitung und Durchführung einer Operation

Wichtig: Ihr Tier muss nüchtern sein!

 

Annahme des Tieres und Prämedikation:
Beruhigung des Tieres für einen optimalen Narkoseablauf (durch Injektion in den Muskel)

  • Hundebesitzer werden gebeten, dabei zu bleiben, um den Stress auf ein Minimum zu reduzieren
  • Zeitdauer ca 20min
  • Spritzen eines Schmerzmittels
Infusion und Sedation:

  • Kontinuierliche Infusion und individuelle Dosierung des Narkosemittels
  • Permanenter Venenkatheter in Vorderpfote bis zum Erwachen des Tieres
  • Intravenöse Verabreichung des Narkosemittels um eine tiefe Anästhesie zu garantieren
Intubation und Inhalationsnarkose:
Setzen eines endotrachealen Tubus

  • Sicherstellen von offenen Atemwegen
  • Gute Sauerstoffversorgung des Organismus
  • Gleichmässig tiefe Narkose mit minimaler Medikamentendosis

 

Vorbereitung des Tieres für die Operation:

  • Grossflächige Rasur der betreffenden Zone
  • (Vor)waschen
  • Desinfizieren
Auch den Tierarzt bereitet sich auf eine sterile Operation vor:

  • Handschuhe
  • Mundschutz, Haarnetz
  • Sterile Schürze
Ständige Überwachung des Operationsprozederes durch eine Assistentin:

  • Stethoskop
  • Pulsoxymeter
  • Schriftliches Protokoll
Streunende oder wilde Katze

Wir kennen alle das Problem wilder Katzen in der Nachbarschaft, die scheinbar niemandem gehören. Die Fütterung dieser Katzen führt zu vermehrtem Kontakt zwischen den Individuen, was neue Probleme heraufbeschwört:

  • Parasiten- (Flöhe, Würmer, …) und Krankheitsübertragung. In den vergangenen Monaten wurde ein Anstieg von bestimmten Krankheiten in gewissen Regionen festgestellt (siehe Rubrik Aktuelles)
  • Vergrösserung der Katzenpopulation durch vermehrtes Decken. Dies führt zu einem ökologischen Ungleichgewicht und dadurch zur Verringerung des Vogel- und Echsenbestandes
  • Vermehrt Kämpfe zwischen den Katzen und somit entstehende Wunden, Infektionen, Abszesse

Um die Population wilder und kranker Katzen möglichst klein zu halten, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen:

  • Bringen Sie die Tiere zum Tierarzt, um sie auf FeLV/FIV zu testen
  • Lassen Sie sie sterilisieren/kastrieren
  • Führen Sie regelmässig antiparasitäre Behandlungen durch